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Die erfolgreichsten Musicals bei den Londoner Olivier Awards

Sie gelten als die renommiertesten britischen Preise für Theater, Musiktheater und Tanz: die Laurence Olivier Awards. Gestern, am 3. April 2016, wurden sie zum 40. Mal in London vergeben. Mit acht Nominierungen und vier gewonnenen Auszeichnungen war das Musical GYPSY dabei der Abräumer des Abends – und gehört mit zu den bislang erfolgreichsten Gewinnern in der Geschichte der Awards.

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Ein Theatervorhang
Theatervorhang © sxc.hu djnorway

MATILDA führt die Topliste an

Auf Platz 1 der Musicals, die sich über die meisten Auszeichnungen bei den Olivier Awards freuen konnten, steht MATILDA. Das auf dem Roman von Roald Dahl basierende Musical mit Musik von Tim Minchin und einem Buch von Dennis Kelly erhielt 2012 ganze sieben Auszeichnungen, darunter auch den Preis für das beste neue Musical. Darüber hinaus erhielt die West End-Produktion die Auszeichnung für die beste Regie (Matthew Warchus), die beste Choreografie (Peter Darling), das beste Set-Design (Rob Howell) und das beste Sound-Design (Simon Baker). Paul Keye wurde als bester Nebendarsteller in einem Musical ausgezeichnet, Bertie Carvel als bester Hauptdarsteller. Die MATILDA-Darstellerinnen Cleo Demetriou, Kerry Ingram, Eleanor Worthington Cox und Sophia Kiely erhielten den Preis als beste Hauptdarstellerin in einem Musical. Insgesamt war MATILDA für neun Preise nominiert.

GUYS AND DOLLS

Das Musical mit Musik und Liedtexten von Frank Loesser und einem Buch von Jo Swerling und Abe Burrows wurde 1982 zum ersten Mal am West End gezeigt und in diesem Jahr für sechs Olivier Awards nominiert. Davon gewann das Musical fünf, unter anderem die Auszeichnung für das beste Musical des Jahres. Julia McKenzie wurde zur besten Hauptdarstellerin eines Musicals gewählt, David Healy als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Richard Eyre erhielt den Preis als bester Regisseur, John Gunter die Auszeichnung für das beste Set-Design. GUYS AND DOLLS feierte gleich zweimal Revival am Londoner West End. Die 1996er Produktion wurde dreimal nominiert, eine Auszeichnung erhielt Clive Rowe als bester Nebendarsteller in einem Musical. Das 2006er Revival erhielt sechs Nominierungen und erhielt die Auszeichnung als Outstanding Musical Production. Jane Krakowski wurde beste Hauptdarstellerin in einem Musical.

SUNDAY IN THE PARK WITH GEORGE

Das Musical mit Musik und Songtexten von Stephen Sondheim und einem Buch von James Lapine erhielt nach der Original-Aufführung 1991 sechs Nominierungen und zwei Auszeichnungen, den Preis für das beste neue Musical sowie für den besten Darsteller, Philip Quast. Noch erfolgreicher war das West End-Revival im Jahr 2007. Von sechs Nominierungen konnte es fünf Preise gewinnen, darunter den Awards für eine Outstanding Musical Production, sowie Preise für das beste Set-Design und Lichtdesign. Daniel Evans wurde als bester Haupdarsteller in einem Musical ausgezeichnet, Jenna Russel als beste Hauptdarstellerin.

SHE LOVES ME

SHE LOVES ME von Joe Masteroff (Buch), Sheldon Harnick (Songtexte) und Jerry Bock (Musik) wurde 1995 für sieben Olivier Awards nominiert und gewann fünf. Unter anderem wurde das Stück als bestes Musical Revival ausgezeichnet. John Gordon Sinclair erhielt den Preis als bester Hauptdarsteller in einem Musical, Ruthie Henshell den Award als beste Hauptdarstellerin. Tracie Bennett wurde als beste Nebendarstellerin in einem Musical auszeichnet. Darüber hinaus gab es einen Preis für Scott Ellis als besten Regisseur.

HAIRSPRAY

HAIRSPRAY, ein Musical mit Musik von Marc Shaiman, Liedtexten von Scott Wittman und Shaiman sowie einem Buch von Mark O'Donnell und Thomas Meehan, war gleich für elf Olivier Awards nominiert und stellte damit einen eigenen Rekord auf. Gewinnen konnte die Original West End-Produktion im Jahr 2008 immerhin vier der begehrten Auszeichnungen. HAIRSPRAY wurde bestes neues Musical, weitere Preise gingen an Michael Ball als besten Hauptdarsteller, Leanna Jones als beste Nebendarstellerin und Tracie Bennett als beste Nebendarstellerin in einem Musical.

SWEENEY TODD

Der dämonische Barbier von Stephen Sondheim und Hugh Wheeler war 1980 zum ersten Mal am Londoner West End zu sehen. Damals gab es drei Nominierungen für die Olivier Awards, von denen die Show die Auszeichnung als bestes neues Musical und Denis Quilley den Preis als bester Hauptdarsteller gewann. Das Revival von 1994 war sechsmal für die Olivier Awards nominiert und gewann vier: den Preis als bestes Musical Revival, die Auszeichnung für den besten Hauptdarsteller (Alun Armstrong) und die beste Hauptdarstellerin (Julia McKenzie) sowie für die beste Regie (Declan Donnellan).

BILLY ELLIOT

Das Musical mit der Musik von Sir Elton John wurde 2006 mit dem Olivier Award für das beste neue Musical geehrt. Insgesamt neun Mal war BILLY ELLIOT nominiert, vier Preise konnte es gewinnen. Die Billy-Darsteller James Lomas, George Maguire und Liam Mower erhielten den Preis als bester Hauptdarsteller, Peter Darling bekam die Auszeichnung für die beste Choreografie, einen weiteren Award gab es für das beste Sound-Design. 2009 erhielt das Musical den Publikumspreis.

OKLAHOMA!

Das Musical war die erste Zusammenarbeit des Erfolgs-Duos Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II. Die West End-Produktion von 1999 wurde neunmal für die Olivier Awards nominiert und erhielt vier der Auszeichnungen. OKLAHOMA! wurde als Outstanding Musical Production geehrt, Shuler Hensley erhielt den Preis als bester Nebendarsteller in einem Musical, außerdem gab es Preise für das beste Set-Design und die beste Choreografie (Susan Stroman).

GYPSY

Der diesjährige Gewinner des Olivier Awards für das beste Musical Revival war insgesamt achtmal nominiert. Imelda Stauton wurde als beste Hauptdarstellerin in einem Musical ausgezeichnet, Lara Pulver als beste Nebendarstellerin. Ein weiterer Preis ging an Mark Henderson für das beste Lichtdesign.

CAROUSEL

CAROUSEL, eine weitere Kooperation von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II, erhielt 1992 acht Nominierungen für die Olivier Awards. Ausgezeichnet wurde das Stück als bestes Musical-Revival und erhielt darüber hinaus den Preis für die beste Regie (Nicholas Hytner), die beste Hauptdarstellerin (Joanna Rider) und die beste Nebendarstellerin in einem Musical (Janie Dee).

SPRING AWAKENING

Das Rock-Musical von Duncan Sheik mit Songtexten und Buch von Steven Sater erhielt 2010 den Olivier Award als bestes neues Musical. Von sieben Nominierungen konnte das Musical insgesamt vier Preise gewinnen – neben der Auszeichnung als bestes neues Musical gab es den Preis für das beste Sound-Design, Aneurin Barnard wurde bester Hauptdarsteller in einem Musical, Iwan Rheon bester Nebendarsteller.

JERRY SPRINGER: THE OPERA

Das Musical von Richard Thomas und Stewart Lee setzt sich mit der gleichnamigen US TV-Talkshow auseinander. Die Original West End-Produktion erhielt sieben Nominierungen für die Olivier Awards und wurde bestes neues Musical des Jahres. Für David Bedella gab es die Auszeichnung als besten Hauptdarsteller in einem Musical, für den Chor den Preis als bester Nebendarsteller. Darüber hinaus gab es den Olivier Award für das beste Sound-Design.

THE BOOK OF MORMON

Die Religions-Satire THE BOOK OF MORMON von Trey Parker, Robert Lopez und Matt Stone kam 2013 zum ersten Mal nach London und wurde für sechs Olivier Awards nominiert; davon gewann das Musical vier, unter anderem den Preis für das beste neue Musical. Gavin Creel erhielt den Award als bester Hauptdarsteller in einem Musical, Stephen Ashfield wurde als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Darüber hinaus gab es den Preis für die beste Choreografie (Casey Nicholaw).

KISS ME, KATE hält den etwas traurigen Rekord der meisten Nominierungen ohne Auszeichnung: 2002 war das Musical für neun Olivier Awards nominiert, erhielt aber keinen einzigen Preis.

Kategorie: Toplisten

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Autor: S. Gerdesmeier (04.04.2016)

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