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Carin Filipcic Interview – Musical1 Podcast 75

Liebe Musical1-Leser und Podcast-Hörer, wir hoffen, Sie sind alle gut ins neue Jahr gekommen. Zum Auftakt gibt es gleich einen neuen Podcast. Als ersten Gast in 2016 begrüßen wir die Musical-Darstellerin Carin Filipcic. Sie berichtet aus ihrer abwechslungsreichen Karriere – und unsere Podcast-Hörer können auch gleich etwas gewinnen.

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Carin Filipcic
Carin Filipcic © Andrea Peller

1 x 2 Tickets für RENT in Trier zu gewinnen

Damit der Start ins neue Jahr auch gleich ein glücklicher wird, kommt der Musical1 Podcast wieder mit einem Gewinnspiel daher. Carin Filipcic steht seit dem 31. Dezember 2015 als Joanne für das Musical RENT am Theater Trier auf der Bühne. Zusammen mit dem Theater Trier verlosen wir

1 x 2 Tickets für die Aufführung von RENT am 23. Januar 2016 um 19:30 Uhr.

Die Teilnahme ist ganz einfach: Hinterlassen Sie einen Kommentar unter dem Facebook-Post zu diesem Podcast und teilen Sie uns mit, warum gerade Sie zwei Tickets gewinnen möchten. Teilnahmeschluss ist der 08. Januar 2016.

Carin Filipcic steht seit mehr als 20 Jahren auf der Musical-Bühne und gehört mittlerweile zu den bekanntesten Darstellerinnen in Deutschland und Österreich. Noch heute liebt sie es, neue Sachen auszuprobieren. Sie hat sich nie gescheut, auch kleinere und ungewöhnliche Produktionen zu machen. Sich immer wieder verändern und viel Neues ausprobieren zu wollen, hält sie dabei für sehr wichtig an ihrem Job.

In ihren mehr als zwei Jahrzehnten auf der Bühne hat Carin bereits in zahlreichen Musicals mitgespielt. Eine Lieblingsproduktion aus neuerer Zeit ist dabei das Musical SWEENEY TODD, das sie 2015 in Trier spielte. Wenn sie weiter zurückblickt, fällt ihr ROMEO UND JULIA ein, wo sie 2005/2006 am Raimund Theater in Wien die Amme spielte. Als unvergesslich ist ihr außerdem LES MISERABLES im Kopf geblieben.

Gehörte zur Originalbesetzung von MOZART!

1999 gehörte die gebürtige Wienerin außerdem zur Originalbesetzung der Uraufführung von MOZART!, als Zweitbesetzung der Baronin von Waldtstätten am Theater an der Wien. Das Musical ist ja derzeit als Neuinszenierung zurück in der österreichischen Hauptstadt. Carin Filipcic ist allerdings noch nicht dazu gekommen, es sich anzusehen. Bei dem Stück sei sie außerdem befangen, erklärt sie: Bei der Originalinszenierung habe es auf der Bühne geknallt, drei männliche Hauptdarsteller mit großen Persönlichkeiten seien aufeinandergetroffen. Sie findet es daher schwierig, ein Stück anzuschauen, was sie selber gespielt hat und was sie vielleicht auch glorifiziert. Generell findet sie es aber wichtig, dass man Stücke neu inszeniert und Veränderungen aufgreift.

Im Sommer 2015 spielte Carin im Musical DER GEHEIME GARTEN in Röttlingen, ein Stück, dass ihr wegen seiner schönen Musik und der schönen Geschichte auch in guter Erinnerung geblieben ist. Allerdings hat sie auch negative Kritik bekommen: Sie sei zu alt, um das Hausmädchen zu spielen, hieß es in einer Rezension. Wie geht sie denn allgemein mit negativer Kritik um? „Ich glaube, mit den Jahren kann man es ein bisschen besser von sich fernhalten“, meint sie. „Es ist trotzdem eine schwierige Geschichte, wenn Menschen meinen, dass sie etwas kritisieren können, wollen, müssen.“ Es gebe Dinge, die verletzen, und die merkt man sich auch. Noch sei sie nicht ganz davor gefeit – was aber vielleicht auch gut sei, denn so überlege sie, ob vielleicht etwas daran sei und was sie ändern könne.

RENT am Theater Trier

Carin Filipcic

© Andrea Peller

Aktuell spielt Carin wie erwähnt am Theater Trier in RENT. Mit der Stadt Trier verband sie vor ihrem dortigen Engagement nichts. „Als ich den Zweijahresvertrag angeboten bekommen habe, habe ich erst einmal gegoogelt, wo die Stadt überhaupt liegt,“ gesteht sie. So langsam lebt sie sich dort aber ein.

Das Musical RENT spielt in den 1990er Jahren in New York und begleitet eine Gruppe von Künstlern, die dort gemeinsam leben, zum Teil auch als Hausbesetzer, die drogenabhängig sind, zum Teil HIV-krank sind. Das Stück basiert auf der Puccini-Oper „La Bohème“, die genau dieses Leben beschreibt, aber eben 160 Jahre früher angesiedelt ist.

Das Theater Trier zeigt RENT in einer Neuinszenierung von Malte C. Lachmann. Worin liegen die Unterschiede zum Original? Der erste große Unterschied laut Carin: „Wir haben einen völlig nackten Raum und nicht so viele Spielebenen wie im Originalstück.“ Der zweite große Unterschied sei die veränderte Rahmenhandlung. Im Original führt der Dokumentarfilmer Mark durch die Handlung. In der Neuinszenierung ist es Carins Figur Joanne, die aus der Gegenwart auf die Ereignisse in den 1990ern zurückblickt und dem Publikum die Geschichte erklärt. Zu dieser Änderung kam es auch, da das Theater Trier das Musical auf Englisch zeigt. Diese Entscheidung sei großartig, findet Carin, weil das Musical sehr im Englischen verhaftet sei. Allerdings sei es nicht immer einfach zu verstehen, die Figur der Joanne gebe auch da Hilfestellung. Neben ihr stehen noch Sasha Di Capri, Christopher Ryan, Sybille Lambrich, Sidonie Smith, Kathrin Hanak, Matthias Stockinger und Norman Stehr auf der Bühne. „Ich hoffe so sehr, dass die Leute, die sich das Stück anschauen, das Englisch akzeptieren und da eintauchen können“, meint Carin.

Für 2016 wünscht sich Carin Filipcic außerdem mehr Empathie und Frieden unter den Menschen. Sie beobachtet eine Entwicklung, die ihr Angst macht, nämlich, dass wir die Empathie füreinander verlieren. Sie wünscht sich, dass die Menschen diese wiederfinden und friedlich miteinander leben können.

Möchten Sie direkt mit unsrem Podcast-Moderator Christian Demme Kontakt aufnehmen? Dann schauen Sie doch einmal auf unserer Musical1 Podcast-Seite auf Facebook vorbei. Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Kategorie: Podcast

Autor: C. Demme (01.01.2016)

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  • Ursula doebert 2. Januar 2016 at 09:03 / Antworten

    Das Musical rent in Trier ist unglaublich. Eine Ansammlung von tollen stimmen, wie ich sie noch nie erlebt habe, und ich kenne die grossen musicals von stage, die herrlichen musicals der musical Company in Hildesheim und die saarbruecker Stücke von herrn nimsgern. In trier spuert man den zusammenhalt und die spielfreude des Ensembles und zum Schluss möchte man mit sacha di capri zusammen weinen. Auch die zusätzliche Rolle der heutigen joanne ist ein gelungener Einfall und die Aufführung in englischer Sprache die richtige Entscheidung, auch wenn es sehr viel Text ist, den man lesen muss. Und dass ist auch der Grund, warum ich die Karten gewinnen möchte. Ich möchte die Emotionen auf der Bühne noch einmal pur erleben. Und weil man diese Inszenierung mit diesen tollen darstellern einfach öfter sehen MUSS!

    • C. Demme 2. Januar 2016 at 09:38 / Antworten

      Sehr geehrte Frau Doebert,

      Vielen Dank für diese positive Kritik zum Musical RENT.

      Die Teilnahme am Gewinnspiel sollte möglichst über unsere Facebook-Seite erfolgen. Sollte jedoch kein Facebook-Account Ihrer Seits vorhanden sein, fließt Ihr Beitrag selbstverständlich in die Verlosung mit ein.

      Mit freundlichen Grüßen
      Christian Demme

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