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Bremen verlegt HAIR in die Gegenwart

Das Bremer Theater am Goetheplatz nimmt sich einen Klassiker vor und wagt das Experiment: HAIR in der Jetztzeit, das Hippie-Musical versetzt in die Gegenwart. Neben professionellen Darstellern und Musikern steht auch ein Bürgerchor auf der Bühne. Am Freitag, 27. Juni 2014, feierte das ungewöhnliche Musical Premiere.

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Hair in Bremen
Hair © Theater am Goetheplatz

Das Hippie-Musical im Zeiten der Sozialen Netzwerke

Das Musical HAIR, Uraufführung 1968 in New York, war seinerzeit der Bühnenshow gewordene Aufschrei der Flowerpower-Generation. Der Protest gegen den Vietnam-Krieg, gegen die Gesellschaft, für „Love and Peace“ traf den damaligen Nerv und wurde zum Kult. Am Theater Bremen erlebte HAIR am gestrigen Freitag, 27. Juni 2014, seine Premiere – ein Experiment in mehrfacher Hinsicht. Denn das Theater Bremen möchte nicht den Zeitgeist der 1960er und 1970er Jahre einfangen, sondern das Musical und seine Aussage in die Gegenwart transportieren, den „Rebellen von heute“ eine Bühne bieten, wie es in den Medienberichten zum Musical heißt.

Musical mit Bürgerchor

Der zweite Teil des Experiments: Auf der Bühne stehen nicht nur professionelle Sänger und Darsteller, auch ein Bürgerchor hat sich eigens für das Musical gegründet. Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger haben tagelang für ihren großen Auftritt am Theater am Goetheplatz geprobt. Insgesamt werden mehr als 200 Akteure vor dem Publikum stehen, Bremen inszeniert HAIR aufwendig. Das Bühnenbild lässt eine zweigeschossige Wohnlandschaft lebendig werden, im Hintergrund sind Videoeinspielungen zu sehen. Regisseur Robert Lehninger und sein Team haben in ganz Bremen und Umgebung Querdenker interviewt, von Öko-Aktivisten bis um Chaos Computer Club. Wie lebt, wie denkt die alternative Szene heute, wie protestieren Menschen heute gegen das, was sie als ungerecht empfinden? Was bedeutet eine Abkehr von der Gesellschaft in Zeiten von Facebook, Twitter und Co.? Die Bremer Version von HAIR versucht sich diesen Fragen anzunähern – und geht dabei auch musikalisch neue Wege. Neben den Bremer Philharmonikern spielt die Bremer Elektro-Punkband Warren Suicide auf. Die Klassiker aus dem Musical gibt es aber doch noch zu hören: Zum Schluss intoniert der Bürgerchor „Let the Sunshine in“.

Informationen zur Besetzung, zum Kreativteam sowie Tickets gibt es auf der Seite des Theaters am Goetheplatz.

Kategorie: Allgemein

Autor: S. Gerdesmeier (28.06.2014)

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