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Best of Michael Kunze – eine Hommage an den deutschen Erfolgslibrettisten

Das Konzert MICHAEL KUNZE – A MUSICAL TRIBUTE am 08. Februar 2016 im Wiener Theater Akzent begeisterte das Publikum. Der Abend stand im Zeichen des international erfolgreichen Songtexters Michael Kunze. Die vier Musicalgrößen Oedo Kuipers, Jan Ammann, Roberta Valentini und Kerstin Ibald präsentierten Hits aus seinen größten Bühnenerfolgen.

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Michael Kunze
Michael Kunze © Alexander Christoph Wulz

Erfolgslibrettist

Michael Kunze ist seit Jahrzehnten in der Musik- und Musicalwelt erfolgreich. Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts entdeckte er Schlagergrößen wie Peter Maffay und schrieb in den Folgejahren Hits für Peter Alexander, Mary Roos, Udo Jürgens und viele andere.

In den 80er Jahren begann er eine weitere Karriere und entdeckte seine Liebe zum Musiktheater. Für zahlreiche Musical-Welterfolge lieferte er die deutsche Übersetzung, darunter EVITA, DAS PHANTOM DER OPER, CATS, WICKED und MAMMA MIA. Seit Anfang der 90er Jahre schreibt der Künstler auch eigene Musicals – oft gemeinsam mit erfolgreichen Komponisten wie zum Beispiel Sylvester Levay. Aus Kunzes Feder stammen unter anderem ELISABETH, TANZ DER VAMPIRE, MOZART! und REBECCA.

Musicalstars für Kunze

Um den qualitativ hochwertigen Songs mit den erstklassigen Texten von Michael Kunze gerecht zu werden, wurden für das Konzert MICHAEL KUNZE – A MUSICAL TRIBUTE namhafte Musicaldarsteller verpflichtet. Jan Ammann, Kerstin Ibald, Oedo Kuipers und Roberta Valentini sorgten für ein gut gefülltes Haus. Jeder der vier Künstler stand schon mindestens bei einem Kunze-Musical auf einer großen Musicalbühne. Jan Ammann spielte sowohl den Graf von Krolock im TANZ DER VAMPIRE als auch den Maxim de Winter in REBECCA. Die Lieder von dessen Schwester Beatrice wurden sowohl in Wien als auch in St. Gallen und Stuttgart von Kerstin Ibald gesungen. Oedo Kuipers verkörpert derzeit in Wien im gleichnamigen Musical die Titelrolle des Mozart. In der Uraufführung von MARIE ANTOINETTE schlüpfte Roberta Valentini in die Rolle der Aristokratin. Momentan spielt sie auch die Kaiserin Sisi in der Tourproduktion von ELISABETH. Ein kleiner Wermutstropfen war: Wer sich auf Michaela Schober gefreut hatte, wartete vergebens, die als Special Guest angekündigte Musicaldarstellerin blieb leider ohne Nennung der Gründe fern.

Musical at its best

Der Gewürdigte selbst war nicht Anwesend – zu Beginn begrüßte Michael Kunze die Zuschauer im Theater lediglich per Tonband und ließ wissen, dass er sich geehrt fühlt, dass ihm ein ganzer Abend gewidmet wird. Das Werk Michael Kunzes wurde in Blöcken behandelt. Die vom Publikum geliebten Musicals REBECCA, ELISABTH, MOZART und TANZ DER VAMPIRE machten einen Großteil des Abends aus. Die großen Hits wie beispielsweise „Zeit in einer Flasche“, „Wenn ich tanzen will“ und „Für Sarah“ wurde erstklassig von den vier Musicalstars vorgetragen. Für die meisten im Publikum neu war der Block mit den Hits aus dem Musical LADY BESS, welches Kunze und Levay als Auftragswerk für die japanische Toho Company geschrieben haben. Das Musical handelt von der englischen Königin Elisabeth I. und wurde bisher nur in Japan aufgeführt. Insgesamt drei Songs wurden daraus in englischer Sprache gesungen.

Schlager und andere Highlights

Neben den bekannten Musicalsongs wurden bei der Gala auch Kunze-Evergreens von Gitte Haenning und Udo Jürgens zum Besten gegeben. Am Flügel wurden die Musicalstars von der in der Musicalszene bekannten Pianistin Marina Komissartchik begleitet. Oedo Kuipers mischte das Publikum auf. Ganz akzentfrei, hatte er dann aber – durchaus nicht als einziger – kleine Texthänger. Er allein schaffte er es aber die Fauxpas für sich zu nutzen. Nie war Peter Maffays „Du“ so unterhaltsam, wie bei dem charmanten Niederländer. „Sie kennen das doch auch“ animierte er das Publikum zum Mitsingen. Bei der „Die kleine Kneipe“ überraschte er mit der niederländischen Version des Refrains. Im zweiten Teil begannen die Stars nun alle ihr schauspielerisches Talent zu entdecken. Höhepunkt war das Vampir-Finale in dem Jan Ammann seine Paraderolle des Krolock wieder auferstehen lies und „Die unstillbare Gier“ bravourös erklingen ließ. Als Zugabe stand eine kleine Premiere ins Haus. Noch vor der Uraufführung von DON CAMILLO UND PEPPONE im April 2016 bekamen die Wiener zwei Liebesduette aus dem neuen Musical zu hören. Zum Schluss sangen alle vier mit dem Publikum bei Standing Ovations „Ohne Dich schlaf ich heute Nacht nicht ein“.

Weitere Termine:

  • 12. Februar 2016 Oberhausen,, Ebertbad um 19:30 Uhr
  • 05. März 2016 Filderstadt Filharmonie um 19:30 Uhr

 

 

 

Kategorie: Galas & Konzerte,Kritiken

Tags:

Autor: M. Sommerfeld (09.02.2016)

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